Hochbauphase an der Seilerstätte
Nach einer anspruchsvollen Abbruchphase im ersten Halbjahr 2025 startete im Herbst der Hochbau am ehemaligen Krankenhausvorplatz. Die ausführenden Firmen arbeiten unter Hochdruck, und der neue Bauteil M des Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern wächst planmäßig Stockwerk um Stockwerk in die Höhe. Die Fertigstellung des Rohbaus ist für das 3. Quartal vorgesehen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt in der Hochbauphase den Anschlusspunkten an bestehende Gebäudeteile sowie an das angrenzende Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Der Krankenhauskomplex ist historisch gewachsen, immer wieder sind neue Bauteile hinzugekommen. Dadurch entstanden an mehreren neuralgischen Stellen komplexe statische Konstruktionen, die nun genau geprüft und bei Bedarf angepasst werden müssen. Im Endausbau wird der Bauteil M insgesamt neun oberirdische und zwei unterirdische Geschoße umfassen.
Ziel ist es, eine gut funktionierende Verbindung zwischen den einzelnen Gebäudeteilen herzustellen – insbesondere zwischen dem neuen Bauteil M und dem ebenfalls im Umbau befindlichen Bauteil K. Dort werden 2026 im Erdgeschoss die neue Zentrale Ambulante Erstversorgung / Notfallambulanz sowie im Hochparterre neue Räumlichkeiten für die Gesundheits- und Pflegeberatung und die Stoffwechselambulanz fertiggestellt. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse zwischen den Gebäuden ist hierfür eine besonders enge Abstimmung der beteiligten Baustellenbetriebe erforderlich.
In einer späteren Bauphase wird der neue Bauteil M zudem mit dem bestehenden Bauteil B verbunden. Der Neubau setzt für das Ordensklinikum Linz ein starkes architektonisches Statement. Da hier auch die neue Eingangshalle untergebracht sein wird, prägen Fassade, Ambiente und Gebäude maßgeblich die künftige Außenwirkung des Krankenhauses. Die Inbetriebnahme von Bauteil M ist für das 3. Quartal 2027 geplant.
Der Neubau ist dabei weit mehr als ein zusätzliches Gebäude: Er soll ein Ort werden, an dem sich Patient*innen den Werten des Ordensklinikums entsprechend willkommen und gut aufgehoben fühlen und an dem Mitarbeiter*innen bestmögliche Bedingungen für ihre tägliche Arbeit vorfinden.

